2003 - Adrian Langan
Der junge Europäer des Jahres 2003
Adrian Langan
geb. 1977 in Irland.
Adrian Langan wurde ausgezeichnet für sein außerordentliches Engagement für die privat organisierte "Irish Alliance for Europe" 2002, in deren Rahmen er sich in seinem Heimatland für die Ratifizierung des Vertrages von Nizza einsetzte. Die erste, negativ ausgefallene Volksabstimmung der Iren im Jahr 2001 gefährdete die EU-Osterweiterung und die damit verbundene Reformen der EU-Institutionen ernsthaft. Dem zweiten Referendum sollte nun eine umfassendere Vorbereitung und Informierung der Bevölkerung vorausgehen. In dieser Phase vor der zweiten Volksabstimmung wirkte Adrian Langan tatkräftig mit. Er motivierte die Bürger seines Heimatlandes zu einem aktiven Dialog über die Thematik. Der 26-Jährige, die Antriebskraft dieser Kampagne, entwickelte ehrenamtlich die erfolgreiche Kampagnenstrategie. Er stellte diese gemeinnützige Aktion über seine eigenen beruflichen Verpflichtungen der Handelskammer von Irland. Es ist auch seinem außerordentlichen Einsatz zu verdanken, dass das zweite Referendum Irlands mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen werden konnte. Seine gewonnenen Kenntnisse und Erfahrungen brachte er anschließend in zivile Gesellschaftskampagnen zur Vorbereitung von Referenden in Ungarn und Polen mit ein.
Die Preisverleihung hat stattgefunden am 20. November 2003 in der Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund.
Festrednerin: Carla del Ponte, Chefanklägerin des Jugoslawientribunals, Preisträgerin des Schwarzkopf-Europa-Preises .
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